Covid-19: Was sich alles verändert hat

Das Coronavirus (Covid-19) ändert das Fundament unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders – und das ohne ein bestimmtes Ablaufdatum. Wie wird sich unsere Arbeitsweise ändern? Müssen wir Grundlegendes neu erfinden? Was bedeutet das für unsere Kunden und wie wird die zukünftige Zusammenarbeit aussehen?

Covid-19: Was sich alles verändert hat.

Wenn ein Kunde zu uns kommt und uns seine Herausforderung schildert, hören wir gespannt zu. Danach wird intensiv diskutiert, die Wand wird mit bunten Post-its beklebt und die ersten Lösungen konzipiert. Meistens sind vier bis sieben Leute im Raum anwesend. Covid-19 wird diese Vorgehensweise bis auf weiteres nicht mehr möglich machen. Intern sind unsere Teams in Squads organisiert. Das sind kleine, autonome Teams wo Designer, Strategen, Projektmanager, Entwickler und QA-Engineers zusammen an den Projekten unserer Kunden arbeiten. Vollkommen unabhängig – ohne Flaschenhals. Das coole dabei, sie teilen sich einen großen Tisch. Erfolgreiche Zusammenarbeit, die unsere Kunden schätzen. Was passiert jetzt?

Beginnen wir am 12.03.2020.

Da entschieden wir, dass alle 50 Mitarbeiter von Zuhause arbeiten sollen. Nach drei Stunden waren alle unbeantworteten Fragen geklärt und unsere Mitarbeiter konnten somit ab dem 13.03.2020 von Zuhause arbeiten. Da Home Office bei uns seit Jahren unter den Mitarbeitern bekannt ist und angewendet wird, gab es nur einen einzigen Unterschied: Nun war die gesamte Belegschaft im Home Office. 

Die ersten Erkenntnisse nach zwei Woche Home Office:

• Auch wenn die Squads nicht mehr an einem Tisch sitzen, funktionierte die Organisation reibungslos. Der gemeinsame Tisch wurde durch Google hangout getauscht. 

• Alle Projekte konnten ohne Hindernisse weitergeführt werden. Alle kommunizierten Timelines wurden eingehalten.

• Unsere Kunden-Workshops produzierten keine bunten Post-it Wände mehr. Dafür wurde umso mehr das virtuelle Whiteboard exzessiv mit Ansätzen, Ideen und Geschäftsmodellen „beschmiert“.

• Videokonferenzen sind effektiver als Telefonkonferenzen.

• Das gemeinsame Mittagessen fehlt. Als würde das Chili in der con Carne fehlen.

Die Welt muss sich auch mit diesen Gegebenheiten weiterdrehen und das tut sie auch. Jeder wird sich persönlich an die Situation anpassen müssen. Technologie wird uns dabei helfen, “verbunden” zu bleiben. Der ausschlaggebende Faktor bleiben aber die Menschen – das wichtigste Asset. Tagtäglich versetzen unsere Mitarbeiter Berge. Egal ob das Kind mit einem spielen will oder auf dem Esstisch keine weiteren Monitore Platz haben. Es gibt verschiedene Herausforderungen, dennoch ist die Dedication ununterbrochen. Unsere Kunden können nun in Videokonferenzen in unser Zuhause einblicken. Das stärkt die Kundenbeziehung zusätzlich auf eine ganz besondere Weise.

Ein Dankeschön an alle und g’sund bleiben.

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