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Kotlin: Eine neue Ära für Multiplatform-Projekte

Was genau ist Kotlin, wieso ist die Programmiersprache gerade im Trend und wieso eröffnet Kotlin für Multiplatform Projekte eine neue Ära?

Was kann die Programmiersprache Kotlin?

Kotlin gibt es seit dem Jahr 2011, aber erst 2016 wurde die erste stabile Version veröffentlicht. Daher ist es eine noch eher junge Programmiersprache. Das Entwicklerteam JetBrains kommt aus Sankt Petersburg. Mit Kotlin werden vor allem Android und Web Apps programmiert. Sie gehört zu einer der schnellsten wachsenden Programmiersprachen. Was unter anderem auch damit zu tun hat, dass Google sie stark befürwortet. Auch Pinterest und Uber benutzen die Programmiersprache in der Entwicklung.Kotlin wird häufig mit Java oder auch Flutter verglichen und als die bessere Programmiersprache gesehen. Denn Kotlin ist schlanker und moderner und kommt mit weniger Code aus.

Multiplattform Projekte mit Kotlin

Kotlin eignet sich für große Projekte sowie Multiplattform Projekte. So gibt es das sogenannte Kotlin Multiplatform Mobile Kit, ein Software-Entwicklungskit für die plattformübergreifende mobile Entwicklung. Das Kit enthält weitere, verschiedene Werkzeuge und Funktionen, die die Erstellung von plattformübergreifenden mobilen Anwendungen so angenehm und effizient wie möglich machen sollen. Die Android- und iOS-Versionen einer Anwendung haben oft viele Gemeinsamkeiten, können sich aber auch deutlich unterscheiden – vor allem in Bezug auf das User Interface. Gleichzeitig ist die Business Logic der Anwendung, einschließlich solcher Funktionen wie Datenmanagement, Analysen und Authentifizierung, oft identisch. Deshalb ist es nur natürlich, einige Teile einer Anwendung über verschiedene Plattformen hinweg gemeinsam zu nutzen, während andere Teile komplett getrennt bleiben.
Aber nicht nur iOS und Android Apps können mit Kotlin Platform entwickelt werden, sondern generell iOS, Web, Linux, MacOS, Android, und Java Virtual Machine (JVM).

Anwendungsfälle und Vorteile

Netflix hat für ein App Projekt mit Kotlin experimentiert. Denn mit Kotlin können Mobile Developer wie gesagt eine einzige Code Base für die Business Logics von Android und iOS verwenden, statt dass diese zwei ganz unterschiedliche Code Basen hat. Plattform spezifische Codes brauchen Entwickler nur mehr dort, wo es beispielsweise um API Anbindungen oder UI geht. Für alle, die noch mehr in das Thema einsteigen wollen, gibt es auf der Website von Kotlin weitere Infos zu Multiplattform Projekten. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist Philips, welche Kotlin für die Entwicklung ihrer Apps für Philips Connected Services verwenden. Neben den Vorteilen der guten Performance, der Flexibilität, das gemeinsame Nutzen einer Business Logic, die Einfachheit der Sprache und der Tatsache, dass es sich um ein Development Kit handelt, stehen die Nachteile klein da. So ist das Kit noch relativ jung und in einer frühen Phase und Entwickler benötigen trotzdem ein Basiswissen über die verschiedenen Plattformen und APIs.

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