Warum man jetzt in die Digitalisierung investieren sollte

Auch wenn das Investieren gerade in Zeiten der Pandemie schwierig ist, und das vor allem für KMUs, ist es dafür umso mehr essentiell, mit der vorantreibenden Digitalisierung unserer Welt mitzugehen und sich anzupassen.

Förderungen zur Digitalisierung

Die Pandemie hat viele Veränderungen gebracht. An manchen Stellen sorgte sie für Stillstand, an anderen für umso mehr Bewegung. Auch im Bezug auf die Digitalisierung und Investitionen in die Digitalisierung. Investitionen nicht nur von Unternehmen selber, sondern auch vom Staat. So geht in einem Interview mit der WKÖ vom Jänner 2021 auch klar hervor, dass Betriebe in Österreich ihre traditionellen Prozesse digitaler sowie flexibler gestalten müssen. Das Potential ist hier noch lange nicht ausgeschöpft. Neben Homeoffice gehören auch die Bereiche Sicherheit, Infrastruktur und Expertise zu den Investitionsmöglichkeiten. Denn mittlerweile wissen wir, nur wer in digitale Technologien und Lösungen investiert, bleibt langfristig und nachhaltig wettbewerbsfähig. Dies ist gerade für KMUs, nicht nur in Österreich schwierig, da hier selten genügend Ressourcen vorhanden sind. Dabei fehlt es nicht nur an Finanzierungsmöglichkeiten, sondern auch an mangelnder Kompetenz, fehlender Sicherheit und veralteten Organisationen, was wiederum viel mit Unsicherheit zusammenhängt. Doch dafür gibt es beispielsweise Förderungen und Unterstützungen von der WKÖ, AWS, FFG oder anderen Initiativen.

In welche Bereiche investieren?

In einer aktuelle Studie von Tata Consultancy Services, in der 300 Führungskräfte weltweit befragt wurden, gehen interessante Erkenntnisse zum Thema Digitalisierung in Unternehmen hervor. So sind eine digitale Customer Experience, Datenanalyse mittels AI, Cloud Lösungen, IoT und ein digitales Ökosystem mit Partnern essentielle, digitale Fähigkeiten, die in der Corona Pandemie von Relevanz waren – und es noch immer sind. Derzeit wird in eine digitale Customer Experience, in die Automatisierung von Prozessen, in Cloud Lösungen und in die Weiterbildung der MitarbeiterInnen am meisten investiert. Dabei müssen Unternehmen aber auch immer bedenken, dass ein digitaler und nachhaltiger Erfolg auch seine Zeit braucht – je nachdem wie die Ausgangslage ist und wie komplex das Digitalisierungsvorhaben. Abgesehen davon sind auch gerade Investitionen in ein digitales Arbeitsumfeld gefragt – sprich der Fokus liegt auf Home Office, mobiles Arbeiten und einer digitalen Unternehmenskultur.

Investitionen in die Digitalisierung in Österreich

In einer Studie im Auftrag von Cisco über die Auswirkungen der Pandemie 2020 auf die Digitalisierung in Österreich geht hervor, dass grundsätzliche Investitionsvorhaben eher verschoben wurden. Dennoch gingen Investitionen im Bereich Hardware, Software und Digitalisierung von Prozessen stärker voran. Neben dem Ausbau des Glasfasernetzes sollte der Fokus außerdem auch auf dem schnellen Ausbau von 5G liegen, sind viele der Meinung. Denn eine digitale Infrastruktur ist die Basis für digitale Prozesse und Lösungen. Jedoch fehlt es gerade den KMUs neben Möglichkeiten auch an Ideen und einer Strategie, wie sie ihre digitale Herausforderungen angehen können, obwohl das Potential da ist. Auch wenn es einen Digitalisierungschub gab, müssen Unternehmen jetzt gezielt in ihre Digitalisierung investieren, um diesen Schub durch die Pandemie aufrechtzuerhalten. Sei es durch Initiativen, spannende Ideen oder durch Partnerschaften – Investition in die Digitalisierung ist vor allem dafür wichtig, um auch international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Weitere NEWS und INSIGHTS